8 Selbstfürsorge-Tipps für Deinen Geist und Deine Work-Life-Balance

Heute geht es weiter mit meiner kleinen Selbstfürsorge-Serie. Du hast ja schon gelernt warum Selbstfürsorge wichtig ist und 4 Basistipps und 8 Tipps für Dein inneres Gleichgewicht bekommen.

 

Heute geht es nun um Deinen Verstand bzw. Geist und wie Du Dich gut um ihn kümmern kannst, um mental fit und gesund zu bleiben.

 

1. Teile Deine Zeit sinnvoll ein

 

Wunderst Du Dich manchmal, wo die Zeit geblieben ist? Oder hast Du öfter das Gefühl, nichts geschafft zu haben? 

 

Achte einfach mal drauf, wie Du Deine Zeit so verbringst. Was sind Zeitfresser? Wo verschwendest Du vielleicht einfach Zeit mit unwichtigen Dingen? 

 

Überlege Dir, wie Du Deine Zeit so einteilen kannst, dass Du alles erledigt bekommst und noch genug Zeit hast, etwas für Dich und Dein Wohlbefinden zu tun. 

 

Wenn wir unsere Zeit besser im Griff haben, dann fühlen wir uns selbstsicherer, kompetenter und haben „mehr Ordnung im Kopf“, was uns gut tut, um mental fit zu bleiben und unser Leben positiv zu gestalten.

 

2. Achte auf ausreichend Pausen

 

Wo wir gerade schon bei sinnvoller Zeiteinteilung sind: Machst Du regelmäßig Pausen? 

 

Auch wenn Du gerade voll im Workflow bist – vergiss nicht Deine anderen Bedürfnisse. Ich kenne das nur zu gut von mir selbst. Wenn ich in was vertieft bin, dann vergesse ich oft alles um mich rum. 

 

Da hilft z.B. die Pomodoro-Technik. Immer nach einer bestimmten Zeit ein paar Minuten Pause machen. Natürlich nicht so lang, das Du voll aus dem Konzept kommst, aber lange genug, dass Du kurz in Dich reinspüren kannst. Hast Du Durst? Musst Du zur Toilette? Knurrt Dein Magen? Nimm Dir kurz für Deine Bedürfnisse Zeit.

 

Ich gehe auch immer gerne ein paar Schritte oder gucke aus dem Fenster um meine Augen von der Bildschirmarbeit zu entspannen.

Kurze Pausen helfen Dir, Dich fit zu halten, so dass Du abends nach der Arbeit nicht total kaputt bist, sondern noch was vom Tag hast.

 

3. Nimm Dir Auszeiten von Social Media und Bildschirmen

 

Manchmal tut es gut, einfach den Stecker zu ziehen. 

Ständig auf Bildschirme zu starren tut uns sowieso nicht gut, und spätestens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sollten wir uns davon loseisen, denn die Lichtfrequenzen können unseren Schlafrhythmus negativ beeinflussen. 

 

Aber auch sonst ist es eine gute Idee uns von Zeit zu Zeit mal eine kürzere oder längere Social Media Auszeit zu nehmen. Denn wir werden dort ständig mit Infos und Entertainment und allem Möglichen bombadiert und nicht alles davon tut uns gut.

 

Wir vergleichen unser Leben und unsere Erfolge gerne unbewusst mit dem, was wir so bei anderen auf Instagram, Facebook und Co sehen. Und wenn wir dann nicht aufpassen und das nicht relativieren, dann neigen wir ganz schnell dazu, unzufrieden zu werden oder sogar unglücklich. Weil wir nicht so toll oder erfolgreich sind wie andere. Und das nagt dann an unserem Selbstwertgefühl.

 

Also, tu Dir selbst den Gefallen und lasse Dich nicht ständig in diese Spirale reinziehen, sondern schalte mal ab und freue Dich stattdessen an all dem, was in Deinem Leben schön ist und an netten real-Life-Erlebnissen.

 

4. Entrümple Deinen Arbeitsplatz

 

Entrümpeln ist etwas, was ich immer wieder gerne mache. Ich muss mich zwar dazu überwinden, aber es ist einfach so etwas Befreiendes!

 

Und es fällt ja doch immer wieder was an, was man wegtun kann. Ob das jetzt alte Dateien auf dem Computer sind, die man löscht, oder der Schreibtisch, den man aufräumt – Klarheit um mich herum ist etwas, das mir persönlich wunderbar dabei hilft, mich wohler und ausgeglichener zu fühlen.

 

Mein persönlicher Tipp: streich auch ruhig mal was von der To Do-Liste. Wenn etwas da schon ewig drauf rumdümpelt und Du es bisher noch nicht getan hast, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Du es in den nächsten Tagen oder Wochen angehst. 

Aber Du hast vielleicht immer ein schlechtes Gewissen oder zumindest ein doofes Bauchgefühl, wenn Du siehst, dass Du es noch erledigen solltest. Wenn es also weder zeitlich dringend, noch wirklich essentiell wichtig ist, dann streiche es einfach. Du wirst Dich damit auf Dauer besser fühlen.

 

Auch schön übrigens: Kleiderschrank ausmisten. Tut echt gut! Und wenn Du wieder einen Überblick über Deine Garderobe hast, sparst Du auch enorm viel Zeit beim Outfits zusammenstellen und erleichterst Dir damit Dein Leben.

 

5. Führe ein Ergebnis-Journal und feiere Deine Erfolge

 

Um Dir selbst vor Augen zu führen, was Du alles schon geschafft hast, kannst Du ein Journal führen, indem Du regelmäßig festhältst, was für Ergebnisse Du schon erzielt hast und was für Sachen von Deiner To Do-Liste Du erledigt hast.

 

Es tut einfach gut, mal schwarz auf weiß zu sehen, was man so alles erreicht hat. Egal, ob bei der Arbeit oder im privaten Umfeld. Besonders spannend ist es, sich dann am Ende des Jahres nochmal anzuschauen, wie weit man doch gekommen ist.

 

Und vergiss nicht, kleine und große Erfolge entsprechend zu feiern. Freu Dich drüber und gönn Dir was als Belohnung, was Dir Spaß macht oder gut tut.

 

6. Lerne was, was Dich weiterbringt

 

Um Deinen Geist und Verstand auch zu nähren, solltest Du ihm regelmäßig Input geben.

 

Am besten positiven Input, etwas, das Dich herausfordert, Dir Freude macht und was Dich als Person wachsen lässt. Ob das jetzt eine neue Fremdsprache ist, ein gutes Buch zum Thema Persönlichkeitsentwicklung oder ein Podcast mit Businessthemen.

 

Unser Kopf liebt es zu lernen – unser Verstand ist darauf angelegt, sich weiterzuentwickeln und bis ins hohe Alter noch zu wachsen, wenn wir ihm die Chance dazu geben.

 

Wir tun uns also selbst etwas Gutes, indem wir unseren Verstand klar und fit halten, wenn wir Neues lernen.

 

7. Verlasse Deine Komfortzone

 

Eine weitere Möglichkeit unseren Geist fit und beweglich zu halten ist es, öfter mal aus unserer Komfortzone auszubrechen. 

Ja, ich weiß, da ist es so gemütlich, wir kennen schon alles und wissen Bescheid. Veränderungen sind für uns Menschen oftmals unbequem oder sogar beänstigend. 

 

Aber wenn wir uns immer nur im gleichen Rahmen bewegen, wachsen wir nicht. Wir entwickeln uns dann nicht weiter.

Daher sollten wir öfter mal was Neues wagen. Das muss nichts Weltbewegendes sein. Du musst nicht gleich Deinen gutbezahlten Job hinwerfen und auf Weltreise gehen.

 

Es reichen auch schon kleine Veränderungen im Alttag, damit wir nicht geistig zu träge werden.

Nimm mal einen anderen Weg zur Arbeit oder zum Supermarkt. Bestelle in Deinem Lieblingsrestaurant mal etwas anderes als sonst immer. Lies mal ein Buch aus einem Genre, mit dem Du sonst nicht viel am Hut hast.

 

Schon solche Kleinigkeiten können uns geistig auf Trab halten und frischen Wind durch unsere Synapsen pusten.

 

8. Achte auf Dein Mindset

 

Wie gehst Du an Aufgaben heran? Wie ist Deine generelle Einstellung zu Deiner Umwelt und zu anderen Leuten? 

Sei öfter mal achtsam, was Du so denkst.

 

Genauso wie es für Deine Seele gut ist, liebevoll mit Dir selbst umzugehen und Deinen Gefühlen Aufmerksamkeit zu schenken, ist es für Deinen Geist gut, darauf zu achten, was für Gedanken Du im Laufe des Tages so hast.

 

Bist Du vielleicht der Überzeugung, Du kannst etwas sowieso nicht? Oder bist Du der Ansicht, Du kannst nur dazulernen, wenn Du was ausprobierst?

 

Versuche, auf Dauer Deine negativen Glaubenssätze zu ersetzen durch andere Gedanken, die Dich motivieren und stärken.

Das wird nicht von heute auf morgen funktionieren. Das ist ein wirkliches Großprojekt. 

 

Aber genau darum ist es wichtig, immer mal wieder auf Dein Mindset zu achten, wenn Du Dein Leben positiv gestalten und gut für Dich selbst sorgen möchtest.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen Input geben und Inspiration, etwas für Dich selbst zu tun und Dich auch in Zukunft gut um Dich zu kümmern.

 

Wenn Du noch ein paar Ideen hast, die für Dich immer gut funktionieren, dann schreibe sie mir gerne in die Kommentare. Ich denke, wir können alle voneinander lernen, und deshalb freue ich mich immer über Kommentare und neue Vorschläge.

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Ein Kommentar

  1. So viel Wahrheit in acht Kapiteln! Danke für diese schöne und dabei nicht belehrende Erinnerung daran, dass das Wesentliche bei uns selbst beginnt.

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